Corona und der GaLaBau
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Corona und der GaLaBau

Veronika Bojtschuk

Es wurden keine Lieferengpässe gemeldet, auf Baustellen des GaLaBau-Bereichs konnte die Arbeit unter Einhaltung der neuen Abstands- und Maskenregelungen fortgesetzt werden und auch Landschaftsgärtner konnten weiterarbeiten, solange die Hygienemaßnahmen eingehalten wurden.

Allerdings ist der weitere Arbeitsverlauf für die Branche, wie für so viele andere, noch unklar. Lutze von Wurmb, Chef der Osbahr GmbH und Präsident des Bundesverbands Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau (BGL), äußerte sich vorsichtig optimistisch. So sei die Nachfrage im Privatgartenbereich angestiegen, da Kunden aufgrund von ‚Social Distancing‘ viel mehr Zeit in ihren Garten investieren, die Prognose für institutionelle Bauprojekte sehe von Wurmb aber nicht so positiv. Die Gewerbesteuereinnahmen würden durch Steuer-Stundungen und künftig geringer zur Verfügung stehende Finanzmittel sinken, so von Wurmb. Dennoch versicherte er, dem GaLaBau gehe es gut und betonte die richtige Vorbereitung und Unterstützung durch den BGL als wichtige Schritte in der Bewältigung der Krisensituation und ihren Folgen.

Zuletzt äußerte Lutze von Wurmb sich zu der Messe GaLaBau, die vom 16.09 bis zum 19.09.2020 in Nürnberg stattfinden soll. Laut von Wurmb werde die endgültige Entscheidung darüber ob die Messe durchgeführt werden kann voraussichtlich in den kommenden zwei Maiwochen getroffen werden. Sollte die Messe stattfinden, rechne er aber mit weniger internationalen Besuchern bedingt durch Reisebeschränkungen und auch damit, dass gemeinsame Veranstaltung abgesagt werden müssten. Ein bisheriger Flächenrückgang von nur 10% seitens der Messe Nürnberg zeige jedoch, dass die Aussteller nach wie vor gerne an der Messe teilnehmen, wenn es ihnen möglich ist.

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