Kraftstoffe: Was die Zukunft bringt
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Kraftstoffe: Was die Zukunft bringt

Veronika Bojtschuk

Um dies zu erreichen scheint es naheliegend, dass die Elektromobilität weiter ausgebaut und verbessert werden muss. Batterien bieten schließlich eine CO2-freie Energiequelle und die direkte Stromnutzung in elektrischen Antrieben verzeichnet die niedrigsten Umwandlungsverluste.

Doch auch Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren werden in Zukunft weiter einen wichtigen Teil des Verkehrssektors darstellen. Dies äußerten Experten des Fraunhofer UMSICHT in einem kürzlich erschienenen Paper. Demnach seien Kraftstoffe mit hoher Energiedichte beispielsweise beim Flugverkehr, des Schifffahrt, dem LKW-Verkehr und Arbeitsmaschinen derzeit nicht wegzudenken, denn ein batterie-elektrischer Antrieb in diesen Bereichen sei zurzeit nur sehr gering bis garnicht möglich.

In dem Paper betonen Experten allerdings wie wichtig regenerative Alternativen zu fossilen Kraftstoffen seien. So nennen sie etwa Wasserstoff als einen sehr vielversprechenden alternativen Rohstoff für die Kraftstollherstellung, aber auch aus Biomasse und CO2 könne Kraftstoff hergestellt werden. Zu guter Letzt äußern sich die Experten zu genaueren Schritten, die einen Umstieg auf regenerative Rohstoffe ermöglichen könnten. Beispielsweise könnten zuerst nicht vermeidbare Abgase industrieller Prozesse als CO2-Quellen für die Kraftstoffherstellung genutzt werden. Weitere Schritte und sonstige Äußerungen können unter s.fhg.de/M6L eingesehen werden.
 

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