Muschelkalk statt Beton
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Muschelkalk statt Beton

Veronika Bojtschuk

„Mit Beton arbeiten wir im Grunde so gut wie gar nicht.“, bestätigt Annette Barnett, Landschaftsarchitektin bei Backhaus & Barnett. Dieser soll schlecht altern und mit höheren Kosten und schlechterer Ästhetik verbunden sein.

Eine hervorragende Alternative sieht Barnett allerdings im etwa 230 Millionen alten Muschelkalk. Ein natürlicher Rohstoff, der beim Kunden gut ankommt, und eine extrem hohe Lebensdauer hat. Durch seine hochwertige Beschafftenheit ist er außerdem vielseitig einsetzbar. Treppen, Mauern, Bodenplatten, ja sogar Wasserbecken somit stilvoll und elegant in Szene gesetzt. Hinzu kommt, dass Patina die Oberfläche reizvoller wirken lassen kann.

Auch bei der ökologischen Bilanz kann der Muschelkalk punkten. Da er in Deutschland abgebaut und weiterverarbeitet wird, entfallen weite Transportwege und auch der Energieaufwand bei der Gewinnung ist recht gering. Die ausgezeichnete Naturvertäglichkeit rundet das Portfolio dieses Materials ab.

Wie Muschelkalk in der Umsetzung dann tatsächlich aussieht, wird aus dem letzten Auftrag des Landschaftsarchitektbüros Backhaus & Barnett ersichtlich. Auf einem Privatanwesen in Hessen verwendete das Unternehmen Muschelkalk für die Freiraumgestaltung und wurde infolgedessen für den Deutschen Naturstein-Preis 2020 nominiert.

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