Naturschutzbund Hamburg fordert Konjunkturmittel für Hamburgs Grünflächen
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Naturschutzbund Hamburg fordert Konjunkturmittel für Hamburgs Grünflächen

Veronika Bojtschuk

Kürzlich schlug der NABU daher vor, wie Konjunkturprogramme für Hamburg ökologisch, ökonomisch und sozial wirksam genutzt werden könnten.

Dies sei zum einen in Form von des „Lückenschlussprogramms“ möglich. Hierbei handelt es sich um den Wegeaus- und Neubau für die bessere Nutzbarkeit des „Grünen Netzes“. Die Baukosten für nur eines der 111 identifizierten „Lückenschlussprojekte“ können zwischen 20.000 und 1.000.000 Euro liegen.

Die zweite genannte Möglichkeit seien Projekte des „Qualifizierungsprogramms“. Das Programm widmet sich der Realisierung weiterer potenzieller Grünflächen etwa in Form von Entsiegelung von Flächen oder Erweiterung bestehender Erholungsflächen. Auch diese Projekte könnten nur mithilfe ausreichender finanzieller Mittel und Zugriff auf die jeweiligen Flächen zeitnah umgesetzt werden.

Einige beispielhafte Projekte für beide Programme seien der Wegebau in Bezirken wie Harburg und Eimsbüttel oder die Erweiterung und Etablierung von Freiflächennutzung im Bezirk Altona.

Der NABU betonte noch einmal wie wichtig Hamburgs Grünflächen besonders während der aktuellen Corona-Krise sind, da sie Menschen die Möglichkeit zur Erholung und Bewegung trotz Lockdowns bieten. Daher sei gerade jetzt „Grünerhalt und Grünentwicklung so essentiell“, so Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

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